Donnerstag, 26. April 2012

5. Tag, Mi. 04.04.2012: Tozeur - Desert Zoo - Star Wars Canyon - Chott El Djerid - Douz

Nach der zweiten Übernachtung auf dem Campingplatz in Tozeur fahren wir in den Desert Zoo (Zoo du Sahara), wo wir das einzige Mal Skorpione und Schlangen, und für uns zum ersten Mal die sehr seltenen Wüstenfüchse (Fennek) zu Gesicht bekommen. Anschließend sehen wir uns den Markt in Tozeur an, welcher speziell bei den Fleischangeboten für Europäer immer wieder etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Als nächstes fahren wir ca. 23km nördöstlich von Tozeur nach Sidi Bouhlel zum beeindruckenden Star Wars Canyon, der für die Dreharbeiten in der Jundland-Wüste aus dem ersten Star Wars Film "Eine neue Hoffnung" (Episode IV) aus dem Jahre 1976 diente. Im Film wurde Luke dort von den Tusken-Räubern überfallen und traf Obi-Wan Kenobi zum ersten Mal.
Nach ausführlicher Begehung und Besichtigung des Canyons geht es weiter zum bzw. über das größte Salzseengebiet der Sahara, dem Chott El Djerid. Beim Bus (dieser steckt schon seit 20 Jahren oder länger im Chott) und bei einigen Salzteichen machen wir Pause, bevor wir weiter über das Chott in die Wüstenstadt Douz fahren. In Douz angekommen, essen wir zuerst gleich einmal ausgiebig im Restaurant Les Palmiers, und fahren dann auf unseren Campingplatz in Douz.
Der Desert Zoo von Tozeur
Interessante Wand direkt nach dem Eingangsbereich
Die seltenen Wüstenfüchse Fennek

Im Star Wars Canyon
Auch beim Canyon
Ganz draußen steckt der Bus (der kleine Punkt)
Der Bus im Chott El Djerid
Salzteich im Chott
Aussicht auf Douz vom Restaurant Les Palmiers
Viele Rallyefahrer waren schon hier
Am Campingplatz in Douz

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Dienstag, 24. April 2012

4. Tag, Di. 03.04.2012: Offroad - Star Wars - Oase Chebika


Ausgehend von unserem Campingplatz in Tozeur fahren wir am Vormittag westlich Richtung Nefta, zweigen dann nördlich auf die Piste ab und nach einigen Kilometern geht es über Steilkurven à la Super Mario Kart zum Kamelfelsen Onk Jemal aus Star Wars Episode I und Der Englische Patient. Nachdem wir die Felsformation besichtigt und erklettert haben, genehmigen wir uns einen Chai im dort gelegenen Café. Anschließend geht es weiter über Pisten und Dünen zur Weltraumstadt Mos Espa, Anakins Heimatstadt auf Tatooine aus Star Wars Episode I. Als Star Wars-Fans nutzen wir diese Kulisse natürlich ausführlich für diverse Fotoshootings. Nachdem alle Fotos im Kasten gelandet sind, bekommt meinen Arbeitsmantel ein Mann, der diesen von Anfang an schon haben wollte. Als Gegenleistung erhalten wir im Austausch eine schöne handgemachte Halskette für meine Tochter.
Nach dem Mittagessen in der Nähe von Tozeur fahren wir etwa 40km weiter Richtung Norden in die malerische Oase Chebika, wo wir bis zur Quelle beim Wasserfall wandern, welche sich als wahres Kleinod präsentiert.
Zum Abschluß besichtigen wir noch etwas weiter nordwestlich bei Tamerza die Grand Cascade, die Wasserfälle in der Sahara in einem beeindruckenden, grünen, mit mehrere Meter hohem Schilfgras bewachsenen Canyon.
Anfahrt zum Kamelfelsen
Der Kamelfelsen Onk Jemal
Blick vom Kamelfelsen auf das Café
Steilkurven à la Super Mario Kart
Anfahrt zu Mos Espa
Fotoshooting in Mos Espa
Auch Darth Vader ist ein SolProtect-Fan :-)
Arbeitsmantel und Halskette werden nun getauscht
Die Oase Chebika
Der Canyon der Grande Cascade

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3. Tag, Mo. 02.04.2012: Monastir - Kairouan - Gafsa - Tozeur

Nach dem Frühstück im Hotel Le Cristal gehen wir ins Café Bir L'Andalouse auf einen köstlichen Erdbeershake. Der Rückweg führt uns mitten durch eine Demonstration, was aber problemlos ist, da diese absolut friedlich abläuft. Repräsentativ ist ein Wagen der Polizei und des Militärs anwesend.
Der Weg nach Tozeur führt uns durch die kulturell bedeutungsvolle und traditionsreiche Stadt Kairouan (UNESCO-Weltkulturerbe), wo wir die Große Moschee Sidi-Oqba und den historischen Kamelbrunnen besichtigen. Wir passieren die Stadt Gafsa, und erreichen am Abend unser Ziel, den Campingplatz in Tozeur. Kurz nach der Einfahrt in Tozeur sehen wir am Straßenrand einen Nissan mit einem Pärchen aus Slowenien. Die beiden wollen ebenfalls auf den etwas versteckt gelegenen Campingplatz in Tozeur, und wir fahren gemeinsam dorthin.
Blick vom Hotel Le Cristal Richtung Monastir
Der historische Kamelbrunnen in Kairouan
Die Große Moschee Sidi-Oqba in Kairouan

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2. Tag, So. 01.04.2012: Genua - Tunis - Monastir

Plötzlich um 12:17 Uhr nachts: Etwa 30 Sekunden lang ertönt der Alarm über den Kabinenlautsprecher. Wir schrecken auf, horchen, ich schaue raus auf den Gang. Einige Leute kommen aus ihren Zimmern und sehen sich am Gang um; aber es ist nichts außergewöhnliches zu erkennen. Nach einiger Zeit wird es wieder ruhig. Sicherheitshalber erkunde ich noch die anderen Decks, jedoch dürfte der Alarm nur auf unserem Deck 5 ausgelöst worden sein. Später höre ich jemanden vom Personal über einen angeforderten Arzt sprechen, vielleicht war das der Grund für den Alarm, wir wissen es nicht. Jedenfalls habe ich in der Eile noch meine Kabinennummer vergessen, und auch die Karte mit dem Zimmercode, und es dauert eine Weile bis ich wieder in die Kabine komme. Naja, immerhin ist schon 1. April, vielleicht ist das der Grund für die nächtliche Ruhestörung...
Am Vormittag stellen wir die Uhr eine Stunde zurück (in Tunesien ist keine Sommerzeit).
An Deck sieht man Sardinien vorbeiziehen, und die Carthage ist lt. GPS mit ca. 42 km/h unterwegs.
Um ca. 18 Uhr erreichen wir den Hafen La Goulette in Tunis.
Nach den Einreiseformalitäten machen wir uns auf den Weg Richtung Monastir, wo wir um ca. 22 Uhr in unserem Hotel Le Cristal eintreffen. Den Chai (tunesischer Tee) und das Abendessen genießen wir in einem original tunesischen Lokal an der Straße in einer kleinen Ortschaft unterwegs.
Nobles Ambiente auf der Carthage
Ankunft in Tunis
Ausfahrt aus der Fähre

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Dienstag, 17. April 2012

1. Tag, Sa. 31.03.2012: Bad Goisern - Verona - Genua

Nachdem es unterwegs kaum die Möglichkeit einer Datenverbindung gab, folgen hier nun nach und nach die Berichte der einzelnen Etappen unserer Sahara-Tour:

Um 5:00 Uhr Früh treffen wir uns bei Regen und 7°C am vereinbarten Sammelplatz in Bad Goisern mit unseren Freunden vom Goiserer Taxi und starten gemeinsam zu unserer Sahara-Tour nach Tunesien. Mit unseren beiden Toyotas (Land Cruiser HZJ76 und J95) fahren wir gemeinsam auf der Autobahn über Salzburg und das große deutsche Eck Richtung Innsbruck, erreichen um 08:25 Uhr den Brenner und treffen uns um 11 Uhr auf einer Autobahnrastätte unterhalb des Gardasees bei Verona mit unserem slowenischen Freund und Tour-Guide Mišo.
Als wir um 14:50 Uhr in Genua am Hafen eintreffen ist unsere Fähre, die Carthage, bereits da. Im Hafen gibt es sogar ein Wiedersehen mit unseren Bekannten von der Sahara Masters Rallye. Nach längerer Wartezeit und ein paar Stunden Verspätung können wir um ca. 19 Uhr auf die Fähre fahren. Da unser Dachträger zu hoch ist, müssen wir nach einem etwas ungewöhnlichen Rangiermanöver in der Fähre warten, bis die Rampe des 2. Decks gehoben worden ist, und können dann in das unterste, etwas höhere Deck einfahren. Nach dem wie immer sehr leckeren, schon lange ersehnten tunesischen Abendessen (mit dem 1. Harissa seit längerer Zeit), legt die Fähre um ca. 22 Uhr bei ruhiger See ab.
In Österreich liegt auf den Bergen noch Schnee, weiter südlich haben wir hoffentlich bald milderes Klima.


Treffen mit unserem Tour-Guide in Verona
In Genua im Hafen. Die Carthage ist schon da.

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